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  • lisanoser

Wo soll ich denn nur anfangen?


Dein Zuhause ist keine Wohlfühlzone mehr? Deine Kleider quellen über die Schrankregale aus? Du suchst jeden Morgen verzweifelt deine Schlüssel, dein Portemonnaie oder dein Handy, bevor du das Haus verlassen solltest? Dein Homeoffice ist eher eine kleine Ecke in Mitten von Aktenbergen? - und jetzt ist es soweit, du willst so nicht weitermachen. Du hast dich entschlossen, das Projekt Entrümpeln, Ausmisten und Ordnung zu machen in Angriff zu nehmen. Voller Elan gehst du in deinen Estrich und nimmst eine Kiste in die Hände, du beginnst mit dem Aussortieren und dir fällt ein Bild deiner gerade ausgezogenen Kinder in die Hände, du verweilst in Gedanken und sofort denkst du "Nein das kann auf keinen Fall weg". Nach 15min hast du einen Berg voller Dinge, die du nicht weggeben möchtest und beendest frustriert deine Aufräumaktion. Verständlich - so würde es mir wohl auch gehen in dieser Situation. Nun stellst du dir verzweifelt die Frage, wie das denn andere Leute schaffen und warum du das nicht kannst und deine Motivation weiter zu räumen schwindet dahin.


Wenn du eine solche Situation auch schon erlebt hast und nun demotiviert bist, kann ich dir mit diesem Blogeintrag vielleicht Abhilfe schaffen. Wenn man sich vornimmt, sein Zuhause zu räumen ist dies wie ein Grossprojekt. Stell dir mal vor, wie lange dein Zuhause gebraucht hat, zu dem zu werden, wie es heute ist, wahrscheinlich mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Würdest du bei der Arbeit ein solch grosses Projekt innerhalb eines Tages angehen? Würdest du es völlig planlos durchführen wollen? Nein - ich denke nicht. Und so verhält es sich auch mit dem Grossprojekt "Ordnung im eigenen Zuhause". Man sollte das Projekt planen, genau durchdenken und dann schrittweise vorgehen. Wenn es dir noch schwer fällt, das Projekt zu planen, empfehle ich dir den Blogeintrag "Plan deiner Träume", in welchem ich dir ein Ordnungshelfer in die Hand gebe, mit welchem du dich besser organisieren kannst. Und trotzdem weisst du jetzt noch nicht, wo du beginnen sollst? Dann gebe ich dir dafür folgende Tipps:


  • Wähle einen Raum aus, wähle in diesem Raum mal einen Schrank, eine Schublade, eine Kommode aus

  • Beginne langsam und schrittweise - es hat lange gedauert, all die Dinge anzuhäufen, du wirst sie womöglich nicht innerhalb eines Tages alle los

  • Wähle einen Raum aus, in welchem sich eher neutrale Dinge befinden, gut geeignet sind dafür das Badezimmer, der Vorratsschrank oder der Kühlschrank, denn darin findest du klare Indizien für "Behalten" und "Wegwerfen". Diese sind z.B. abgelaufene Lebensmittel/Kosmetika oder Dinge, welche du nie kochen wirst, weil es niemand wirklich mag oder Duschmittel, die du geschenkt bekommen hast, deren Geruch dir aber gar nicht zusagt.

  • Räume immer alles aus dem Schrank, Regal aus (ist dir das zu viel, kannst du auch Regal für Regal aufräumen


Wenn du den ersten Schritt mal gemacht hast, gewöhnst du dich an das Gefühl, Dinge loszulassen, mit der Zeit wird es dir einfacher fallen, Gegenstände neutraler zu betrachten und nach einer dankbaren Verabschiedung, auch Gegenstände mit sentimentalem Wert, loslassen zu können, wenn du merkst, dass sie dir nicht mehr wirklich Freude bereiten.


Fällt es dir nach wie vor schwer dein Projekt "Ordnung im Zuhause" zu planen oder brauchst du Unterstützung, um dein Projekt zu starten? - Dann melde dich gerne bei mir. Ich unterstütze dich gerne dabei.


Deine Lisa

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